Mauritius ist wieder offen!

Situation 2023:

Es gibt keinerlei Einschränkungen mehr:

  • Kein Test, weder bei der Einreise noch beim Check-in am Abflugsort (Ausnahme: falls am Ort des Check-ins oder am Umstiegsort eine Testpflicht besteht)
  • Keine Quarantäne mehr.
  • Kein Unterschied zwischen Geimpften und Nichtgeimpften.

Eine Maskenpflicht besteht noch in Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegeheimen und Apotheken.

Einreiseerleichterungen seit dem 11.03.2022:

Geimpfte Gäste

  • Ein negativer PCR-Test vor der Einreise wird nicht mehr verlangt.
  • Einreisende werden jetzt nur noch am Ankunftstag getestet (im Hotel bei vorgebuchtem Hotelaufenthalt; am Flughafen in den übrigen Fällen).

Nicht geimpfte Reisende

  • Die Quarantäne-Regelung für ungeimpfte Einreisende (14 Tage „Room only“ in speziellen Hotels) wurde aufgehoben.
  • Künftig müssen sich nicht gegen Covid-19 geimpfte Einreisende nur 7 Tage in Selbstisolation in einer frei zu wählenden Unterkunft begeben.
  • Außer einem Test am Ankunftstag sind keine weiteren Tests erforderlich.
  • Ab dem 8. Tag kann man sich frei bewegen.

Reisebeschränkungen vom 01.10.2021 bis zum 10.03.2022:

Geimpfte Gäste

  • Volle Öffnung der Insel!
  • Genießen Sie einen Aufenthalt in einem der schönen Hotels.
  • Erkunden Sie die Insel und ihre Attraktionen frei während Ihres Urlaubs.
  • Für die Einreise nach Mauritius müssen Sie einen negativen PCR-Test vorlegen, der innerhalb von 72 Stunden vor der Abreise durchgeführt wurde.

Nicht geimpfte Reisende

  • Buchen Sie eine 14-tägige Quarantäne inklusive Mahlzeiten und Transfers in einem offiziell ausgewiesenen Hotel.
  • Sie müssen 14 Tage lang in Ihrem Hotelzimmer bleiben; die Mahlzeiten werden auf Ihr Zimmer geliefert.
  • Am Ankunftstag sowie an den Tagen 7 und 14 werden Sie einem PCR-Test unterzogen.
  • Nach einem negativen PCR-Test an Tag 14 können Sie die Insel frei erkunden und in eine andere Unterkunft umziehen oder nach Hause fahren

COVID-19 in Mauritius: Historischer Rückblick

Update 29. Mai 2021:

Der nationale Lockdown wurde ab 1. April gelockert. Alles ist wieder offen, nur die Strände sind vorerst noch gesperrt. Es gelten Maskenpflicht in der Öffentlichkeit.

Die vormaligen Roten Zonen bestehen nicht mehr. Eine neue Rote Zone betrifft nur einige kleine Dörfer. Die letzte Rote Zone wird am 7. Juni aufgehoben.

Sämtliche Flüge nach Mauritius bleiben bis zum 31. Juli  ausgesetzt. Gelegentliche Flüge von Mauritius nach Paris und Dubai finden statt.

Aktuelle Informationen finden Sie hier und eine Übersichtsseite hier.

Update 25. März 2021:

Der nationale Lockdown wurde verlängert; ab dem 31. März 2021 beginnt Phase 1 der Lockerung. 

Supermärkte, Läden, Arztpraxen, Apotheken, Bäckereien, Banken und Tankstellen sind unter strengen Hygienemaßnahmen geöffnet.

Die Städte Curepipe, Floréal, Midlands, Vacoas und Phoenix bilden die sog. Rote Zone, die nur unter bestimmten Bedingungen betreten oder verlassen werden darf.

Sämtliche Flüge nach Mauritius bleiben bis zum 15. April ausgesetzt. Gelegentliche Flüge von Mauritius nach Paris und Dubai finden statt.

Aktuelle Informationen finden Sie hier und eine Übersichtsseite hier.

Update 11. März 2021:

Nachdem in Mauritius einige lokal übertragene Fälle von COVID-19 aufgetreten sind, wurde ein nationaler Lockdown vom 10. bis 25. März 2021 angeordnet.

Im Rahmen der Einschränkungen bleiben alle Aktivitäten geschlossen, mit Ausnahme der Polizei, des Hafens, des Flughafens, der Feuerwehr, des Gesundheitswesens, der Apotheken und der Sicherheitsdienste.

Supermärkte, Läden, Bäckereien und Tankstellen bleiben unter strengen Hygienemaßnahmen geöffnet.

Für die Städte Curepipe, Floréal, Midlands, Vacoas und Phoenix wurde eine Ausgangssperre verhängt.

Sämtliche Flüge nach Mauritius wurden ab dem 07. März 2021 für eine Woche ausgesetzt.

Lange Covid-freie Periode in Mauritius

Vom 15. Juni 2020 bis zum 9. März 2021 herrschte normales Leben in Mauritius. Alle Beschränkungen des vorherigen Lockdowns seit 19. März 2020 wurden aufgehoben, mit zwei Ausnahmen:

  • In der Öffentlichkeit muss man weiterhin eine Gesichtsmaske tragen, wobei dies in der Praxis recht entspannt gehandhabt wird.
  • Alle ankommenden Passagiere müssen für 14 Tage in strenge Quarantäne, und zwar in einem der extra dafür zugelassenen Quarantäne-Hotels; diese Regelung gilt vorerst bis 31.05.2021. Außerdem müssen Passagiere beim Einchecken einen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 5 Tage ist.

Aktuelle Informationen finden Sie hier.

Nähere Informationen zu dem am 26.01.2021 gestarteten Impfprogramm finden Sie hier. Die Regierung verfolgt das Ziel, 60% der Bevölkerung zu impfen, um Herdenimmunität zu erreichen. Reisende mit Immunitätsnachweis sollen bald ohne Quarantäne einreisen dürfen.

Die Strände und Naturparks waren offen, und alle öffentlichen Einrichtungen  frei zugänglich, incl. Restaurants, Kinos, Fitnessstudios, Versammlungsorte usw. Es gab kein Social Distancing mehr. Romantik zu zweit und Feiern unter Freunden waren ohne Einschränkungen möglich – welch ein Unterschied zu den meisten europäischen Ländern!

Mauritius ist zuversichtlich, dass diese angenehme Lebensweise schon bald wieder möglich sein wird.

Corona-Maßnahmen: Vergleich Mauritius – Deutschland

Der Unterschied zwischen Deutschland und Mauritius bezüglich der verhängten Anti-Corona-Maßnahmen ist gewaltig:

Für weitere Vergleichsgrafiken klicken Sie hier.

Update 25.  März 2021: Während des neuen Lockdowns sieht der Chart anders aus. Der GSI-Index von Mauritius steht aktuell über 90.

Das Oxford Coronavirus Government Response Tracker (OxCGRT)-Projekt berechnet einen Government Stringency Index, ein zusammengesetztes Maß aus neun der von der Regierung verhängten Maßnahmen.

Die neun Kriterien, die zur Berechnung des Government Stringency Index herangezogen werden, sind: Schließung von Schulen, Schließung von Arbeitsplätzen, Absage von öffentlichen Veranstaltungen, Einschränkung von öffentlichen Versammlungen, Schließung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Ausgangssperren, öffentliche Informationskampagnen, Einschränkung von innerstaatlichen Reisen und internationale Reisekontrollen.

Der Index an einem bestimmten Tag wird als Mittelwert der neun Messgrößen berechnet, wobei jede einen Wert zwischen 0 und 100 hat.

Wichtige Punkte für Auswanderer

Globe as coronavirus

Bild: Pixabay

Menschen, die auswandern wollen, fragen sich, wie sich die Regierung ihres Ziellandes während der Coronavirus-Krise verhalten hat, und welche Maßnahmen sie gegen Covid-19 ergriffen hat. Denn demonstriertes Verhalten in der Vergangenheit lässt Rückschlüsse zu auf wahrscheinliches Verhalten in der Zukunft in ähnlichen Situationen.

Manche Staaten, die im deutschsprachigen Raum als beliebte Auswanderungsziele galten, zeigten ein unerwartet unfreundliches, manchmal gar verstörendes Gesicht. Drakonische Maßnahmen, Hinderung von Touristen an der Heimreise, Diskriminierung von Ausländern und Einsatz von Polizeigewalt verwandelten nicht wenige, bisher als friedlich und freiheitlich geltende Länder in Zwangsaufenthaltsorte mit teilweise sehr unangenehmen Lebensbedingungen, bei zum Teil großen regionalen Unterschieden.

Beim Vergleich mit anderen Ländern sieht Mauritius sehr gut aus. Klicken Sie hier für Vergleiche des Government Stringency Index zwischen Mauritius und Vertretern aus den folgenden Ländergruppen: Nordamerika, Lateinamerika, Asien, Fernost und Pazifik, Mittelmeer-Anrainerstaaten, Inselstaaten, Steueroasen, beliebte Auswandererländer, bevorzugte Ziele digitaler Nomaden und „Maßnahmen-Verweigerungs-Länder“.

Maßnahmen der Regierung von Mauritius gegen Covid-19 im Jahr 2020

Lockdown

Der Lockdown endete am 31. Mai. Seit dem 26. April gab es praktisch keine neuen lokal übertragenen Fälle mehr. Einige wenige neue importierte Fälle durch zurückkehrende Mauritier befinden sich in Quarantäne. Mauritius ist CV-frei (und blieb dies bis zum 9.3.2021).

Medikamente

Das durch viele Studien in seiner Wirksamkeit gegen COVID-19 bestätigte Medikament Hydroxychloroquin ist in Mauritius zugelassen und wird von Ärzten und Krankenhäusern empfohlen.

Solidarität

Solidarität praktisch demonstrieren statt Ruf nach Reichensteuer, Zwangsenteignung oder Lastenausgleich: Der Premierminister hat den ‚COVID-19 Solidarity Fund‘ ins Leben gerufen. Dabei gingen die Politiker mit gutem Vorbild voran: Alle Parlamentarier spenden ein Jahr lang 10% ihres Gehalts in diesen Fonds!

Finanzierung von Hilfen
Anwendung des Verursacherprinzips statt willkürlicher Umverteilung: Nur große und profitable Unternehmen, die staatliche Hilfen in Anspruch genommen haben, müssen 15% ihrer künftigen Gewinne in den COVID-19 Solidarity Fund einzahlen. Durch diese faktische Steuererhöhung steigt ihre Steuerbelastung (Corporate Tax) von 15% auf 30%. Die übrigen Unternehmen werden nicht belastet.

Zusätzlich wurde ein bereits bestehender Solidaritätszuschlag (Solidarity Levy) auf private Einkünfte erhöht: Auf Einkommensbestandteile (inkl. Dividenden), die 3 Millionen MUR (ca. 62.000 EUR) pro Jahr übersteigen, wird seit dem 1. Juli 2020 ein Solidaritätszuschlag (Solidarity Levy) von 25% erhoben, jedoch gedeckelt auf 10% des Gesamteinkommens (nach Abzug von Einmalzahlungen von Pensionen, Lebens- und Unfallversicherungen).

Einsatz von nationalen Reserven
Die Bank of Mauritius, die ihre Reserven bisher international investiert hat, wird durch Änderung von Regularien dazu ermächtigt, jetzt auch in die heimische Wirtschaft zu investieren.
Ausübung von Macht
Es kam zu keinerlei Gewaltanwendung der Polizei bei der Durchsetzung der Ausgangssperren und anderer Beschränkungen – im Gegensatz zu vielen lateinamerikanischen und asiatischen Staaten, die sich damit ganz nebenbei als potenzielle Auswanderungsziele disqualifiziert haben.

Erkenntnisse aus dem bisherigen Pandemie-Verlauf

Inselstaaten
Generell hat sich während der Krise gezeigt, dass Inselstaaten und Gebiete, die sich leicht abschotten lassen, die Ausbreitung des SARS-CoV-2 Coronavirus viel besser und schneller unter Kontrolle gebracht haben als Länder mit Landesgrenzen zu anderen Staaten. Das überrascht nicht wirklich.

Bei möglichen zukünftigen Pandemien, bei denen das Virus eventuell nicht so vergleichsweise harmlos ist wie SARS-CoV-2, dessen Todesfallraten und Ausbreitungsmuster eher derjenigen einer schweren Grippe entsprechen (für Deutschland am 21. Mai vom ifo-Institut bestätigt), dürften Inselstaaten wie Mauritius erneut zu den sichersten Gebieten gehören.

Vorbeugung gegen einen schweren Krankheitsverlauf von COVID-19

Stärkung des Immunsystems

Viele medizinische Studien haben inzwischen gezeigt, sich dass der Einzelne durch ein gutes Immunsystem gut gegen einen möglichen schweren Krankheitsverlauf von COVID-19 schützen kann. Dabei spielt der Vitamin D Status eine herausragende Rolle. Vitamin D wird von der Haut produziert, wenn sie einer intensiven Sonnenstrahlung ausgesetzt wird. Hierfür bildet Mauritius ideale Voraussetzungen – sowohl geografisch (Tropennähe; kein Winter mit zu niedrigem Sonnenstand) als auch klimatisch (viele Sonnenscheinstunden)!