Viel Sonne, milde Temperaturen und saubere Luft. Doch das Klima ändert sich auf Mauritius schon nach einer halben Stunde Fahrt. Hier erfahren Sie, was Sie über Jahreszeiten, Mikroklima und Zyklone wissen sollten.
Mauritius hat ganzjährig ein mildes tropisches Meeresklima. Der warme, feuchte Sommer dauert von November bis April, der kühlere, trockene Winter von Juni bis September; Oktober und Mai sind Übergangsmonate. Wenn auf der Nordhalbkugel Winter ist, ist auf Mauritius Sommer.
| Kennwert | Wert |
|---|---|
| Mittlere Temperatur im Sommer | 24,7 °C |
| Mittlere Temperatur im Winter | 20,4 °C |
| Wärmste Monate: Januar und Februar, mittlere Tageshöchstwerte | 29,2 °C |
| Kühlste Monate: Juli und August, mittlere nächtliche Tiefstwerte | 16,4 °C |
| Extremwerte am Tag: Westküste / Nordküste | bis 36 °C / 34 °C |
| Sonnenscheindauer an der Küste | 7,5 bis über 8 Stunden täglich |
| Mittlerer Niederschlag | 2.010 mm pro Jahr |
Eine ausgeprägte Regenzeit gibt es nicht. Die meisten Niederschläge fallen im Sommer, am meisten im Februar und März; der Oktober ist der trockenste Monat. Die Passatwinde aus Osten sorgen fast überall für eine angenehme Brise. Im Windschatten der Berge, vor allem in Port Louis und an der Westküste, kann es dagegen sehr heiß werden.
Die Unterschiede innerhalb der Insel sind größer, als viele erwarten. Für die Wahl Ihres Wohnorts ist das Mikroklima oft wichtiger als die Region. Aus eigener Beobachtung gelten diese Faustregeln:
Am sonnigsten und trockensten, im Sommer heiß. Ohne Klimaanlage geht es hier kaum.
Mehr Wind und etwas mehr Regen, dafür angenehmere Temperaturen. Grüner und ruhiger.
Auf 500–600 m Höhe kühl und feucht. Tagsüber selten über 29 °C, viele Häuser haben keine Klimaanlage, brauchen aber im Sommer Luftentfeuchter und im Winter eine Heizung.
Zwischen Küste und Hochland: weniger Hitze als an der Küste, weniger Regen als in Curepipe. Gut für alle, die Hitze schlecht vertragen.
Mauritius liegt im Zyklongebiet des Indischen Ozeans. Die Saison läuft von November bis April. Statistisch wird die Insel etwa alle fünf Jahre direkt getroffen; die Ausläufer vorbeiziehender Zyklone bringen drei- bis fünfmal pro Saison starken Wind und heftigen Regen. Häuser werden entsprechend massiv gebaut, und es gibt ein gut eingespieltes Warnsystem mit vier Stufen.
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